Der Wunsch, nach einem Todesfall zu alltäglichen Dingen überzugehen, ist verständlich. Für denjenigen, der in seinem Schmerz gefangen ist, ist das allerdings unmöglich.
Es ist tröstlich, wenn wir dann Menschen um uns haben, mit denen wir sprechen können, über den Verstorbenen, über Erinnerungen, Bilder, Gedanken, Wünsche und Hoffnungen. Nicht das Trauern macht krank, sondern vielmehr alles, was Trauer verhindert oder unterdrückt.
Im Trauercafé versuchen wir, die ausgebildeten Begleiterinnen, zu helfen, nicht die Beziehung zu dem Verstorbenen aufzugeben, sondern für den Verstorbenen einen angemessenen Platz im Leben zu finden.
Froh und dankbar sind wir, wenn wir am Ende eines Treffens bei den Anwesenden einen etwas entspannteren Ausdruck, vielleicht sogar einen Hauch von Lächeln wahrnehmen können.
Trauer braucht:
- Anerkennung
- Verständnis
- Zeit
- einen Ort
- Begleitung
Unser Angebot ist unabhängig von Konfessionen, Nationalitäten oder Weltanschauungen und findet jeden 3. Sonntag im Monat in unseren Räumen von 10-12 Uhr statt.
Gerne können Sie uns anrufen, wenn Sie fragen zu dem Thema haben.